Was sind Gaukler?


Der Begriff Gaukler war schon im  Mittelalter gebräuchlich. Damals gehörten Gaukler zum fahrenden Volk. Die Gaukler zogen durch die Lande, so wie Hübschnerinnen, Bader, Medicusse  und Quacksalber und unterhielten die Menschen, ob Bauer  oder  Edelmann  in den Städten und Dörfern. Kein Hochzeitsfest, kein Bankett, keine Kirchweih ohne ihre Auftritte.  Die  Gaukler im Mittelalter waren  Schauspieler, Artisten, Akrobaten, Jongleure,  Stelzenläufer, Zauberer , Feuerschlucker und Possenreißer.  Sie waren die Entertainer  des Mittelalters.  Allerdings waren die Gaukler damals nicht so wohlgelitten wie heutzutage. Gaukler galten als Taugenichtse und Tagediebe, meist mit kriminellem Hintergrund. Ihr Lohn war auch oft die abgelegte Kleidung  der  hohen Damen und Herren, was ihnen  auch durch das bunte Bild  ihrer Kleidung  den Namen  - Buntes Volk -  einbrachte.


Auch in der  Neuzeit  hat  sich noch nicht viel an ihrem Ruf geändert.  Sie  verdienten sich ihr Geld  als  Schausteller  auf Jahrmärkten und  Volksfesten  oder in den Varietees.


In der heutigen Zeit hat sich der Ruf der Gaukler sehr gebessert und vom schlechten Ruf der Gaukler ist nichts mehr übrig.

Heute steht das Wort  Gaukler  als Synonym für Straßenkünstler und sie sind nicht nur auf  Mittelalter-Märkten und  historischen Festen zu finden, wo sie heute  wie damals nicht mehr wegzudenken sind,  sondern  auch auf modernen  Gaukler- und Straßenkünstlerfesten.